Siegerfilme 2019

Crossing Borders

Von Abini Gold

Sieger Publikums- und Jurypreis in der Kategorie Spielfilm

Synopsis: Toni ist seit kurzem mit Samir zusammen, doch das hält sie vor ihrem Vater Theo lieber geheim. Er würde niemals einen Syrer an ihrer Seite akzeptieren. Als Samir und Theo durch einen Zufall aneinandergeraten, kollabiert ihr Lügenkonstrukt und sie muss alles riskieren, um nicht beide zu verlieren.

Crossing Borders I Trailer from Abini Gold on Vimeo.

 

Die Andere Welt

Von Florinda Frisardi

“Die Andere Welt“ ist im Rahmen des Kurzfimprojektes “Die Welt, die wir uns wünschen – Die Filme zur grossen Vermächtnisstudie” (Eine Studie der Zeitschrift “Die Zeit”, Infos, WZB) entstanden.

 

DIRECTOR’S STATEMENT: Der Ausgangspunkt für den Film war die Angst vor dem Verlust der Natur.

In der heutigen Zeit geht kaum ein Tag vorüber an dem nicht eine vom Klimawandel ausgelöste Naturkatastrophe stattfindet. Andererseits gibt es durch Fortschritte in der Technologie aber auch Hoffnung für eine nachhaltige Zukunft. Wo steht der Mensch zwischen Natur und technischem Fortschritt und wie werden wir uns verändern? Durch poetische, distanzierte Bilder versucht der Film die Zuschauer auf einer emotionalen Ebene dazu anzuregen ihren eigenen Standpunkt zu betrachten.

Florinda Frisardi (*1989, Salzburg) ist eine japanisch-italienische Filmemacherin, die in Österreich aufwuchs. Nachdem sie ein Bachelorstudium in Film und Fernsehen an der University of West London absolvierte, arbeitete sie in der Montage von Spielfilmen und Fernsehproduktionen für Produktionsfirmen wie Carnival Film, Vertigo Films und dem BFI. Seit 2015 studiert sie Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie, seit 2018 Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

So hell die Nacht

Von Julius Schmitt

Sieger in der Publikumspreis in der Kategorie Dokumentarfilm

Synopsis: Die letzten Sonnenstrahlen verschwinden hinter den Hügeln. Die Dunkelheit zieht über die Stadt, die Kälte kriecht in die Knochen, Straßenlaternen ersetzen den Tag. Eine Ratte flieht vor einem Nachtschwärmer. Die späteren Stunden lassen immer mehr die Lichter verschwinden, die Ruhe wartet wieder auf den Trubel, sie wartet auf den Tag. Doch wenn die meisten Menschen die Augen schließen, klingelt bei einigen der Wecker. Nachtarbeiter – von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang.

„So hell die Nacht“ ist sowohl eine Kurzdokumentation als auch ein 5-minütiges Klavierstück.

Mein Bruder hat die Musik für die Dokumentation geschrieben und beim Schnitt habe ich gemerkt, dass es dem Film besser tut, wenn wir die Musik reduzieren. Von Anfang an war aber auch schon gedacht aus dem Material zwei Filme zu schneiden. Das 5-minütige Klavierstück mit den Bildern von der Doku (und noch Zusatzszenen) ist quasi ein dokumentarisches Musikvideo.